one weekend in cologne :)

Familienausflug nach Köln. Wunderschön war es. Der Patenonkel meines Bruders hatte den 60sten Geburtstag und sein 40stes Dienstjubiläum. Auch der 30ste Hochzeitstag wurde mitgefeiert. Also rückten wir als komplette Familie zu den Feierlichkeiten an. Toll war’s. Am Freitag ging es los und heute (Montag) kamen wir wieder zurück. Leider sehen wir unsere „Verwandten“ aus Köln nicht so oft und somit war es gleich noch schöner. Es gab eine große Feier mit all seinen Freunden, Bekannten und Verwandten. Als wir dann alle noch zu Hause beisammen saßen, kamen wir so ins Gespräch und unsere Tante (wir sagen Tante und Onkel) sagte ganz oft, dass sie sich soooo sehr freut, dass wir alle da sind. Wir haben uns natürlich auch gefreut in Köln zu sein aber sie meinte, dass sie sich so freut, dass auch wir „jungen“ Leute uns die Zeit nehmen, zu diesen Feierlichkeiten zu kommen und eine so weite Anreise auf uns zu nehmen. Für mich war das ganz normal, denn mit meinem Patenonkel hat es eher suboptimal geklappt mit der Patenschaft und ich hatte dann quasi immer „Leih-Paten“. Fand und finde ich super und somit hab ich mich auch sehr über die Einladung gefreut. Wir konnten auch bei ihnen im Haus schlafen und hatten dann ganz viel Zeit miteinander.

Am Freitagabend haben wir auch noch einen Stadtspaziergang gemacht und meine Tante weiß wirklich viel. Ich war sehr beeindruckt, was sie da so alles erklären und erzählen konnte. Den Kölner-Dom, einige Denkmäler und die Brücke über den Rhein. Die Brücke mit den Schlössern. Ganz viele Leute hängen als Zeichen ihrer Liebe ein Schloss an das Brückengeländer und werfen den Schlüssel in den Rhein. Ganz toll. Da ist die ganze Brücke voll mit diesen Schlössern der ewigen Liebe. Wirklich beeindruckend. Ich habe mir nur gedacht, warum das gerade ein Schloss sein muss. Mit einem Schloss schließt man ja etwas ab. Muss man die ewige Liebe „abschließen“, damit sie hält? Ist das dann nicht eher beengend, wenn das so abgeschlossen ist? Und dann wirft man auch noch den Schlüssel weg, dann sind da ja gar keine Änderungen mehr möglich. Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, bin ich ja eher so ein Mensch, der gern ein bisschen Platz nach links und rechts hat. Wie ist das dann mit so einem Schloss? Das kann man ja höchstens noch einmal in Kreis herum drehen. Komisch. Ich finde die Idee ja super entzückend und hätte ja selbst gerne so ein Schloss da dran gehängt. Am besten eines für meine tolle Familie und für meine ganzen Freunde und sowieso für alle lieben Menschen die mich so auf meiner Lebenswanderung begleiten. Sollte ich das vielleicht machen? Ich denke schon. Das nächste Mal wenn ich in Köln bin, werde ich ein Schloss für alle die lieben Menschen in meinem Leben da dran hängen. Für alle nämlich. Hmm, aber wie mache ich das dann mit dem Abschließen? Ha, bei jedem dieser Schlösser gibt es ja zwei Schlüssel. Einen werfe ich in den Rhein, weil das soll ja Glück bringen. Den anderen hebe ich auf, damit mein Gewissen beruhigt ist. Somit hab ich wieder meinen Platz nach links und rechts oder auch rechts und links. Links und rechts ist für mich nämlich das Gleiche. Ich kann diese Beiden Herrschaften nämlich nicht so gut unterscheiden. Ist ja auch egal, wenn es sowieso das Gleiche ist.

Und in diesem Sinne – OH SHANTI. Für das innere Gleiche. Und die innere Ausgeglichenheit. Und sowieso und überhaupt 🙂

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