Welt-Aids-Tag

Der Welt-AIDS-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen und von Anfang an unter ein besonderes Motto, an dem sich die Aktivitäten der AIDS-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können, gestellt. Seit 1996 wird der Welt-AIDS-Tag von der UNAIDS organisiert.

Rund um den Globus erinnern am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen. Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Massenmedien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass die HIV-/AIDS-Pandemie weiter besteht.

Für die Jahre 2005 bis 2010 lautete das internationale Welt-AIDS-Tag-Motto „Stop AIDS: Keep the Promise“. Es sollte Politiker in aller Welt an ihr auf der Sondersitzung der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS im Juni 2001 gegebenes Versprechen erinnern, sich national wie international stärker im Kampf gegen die weltweite HIV-/AIDS-Pandemie zu engagieren. [Wikipedia]

Heute ist Welt-Aids-Tag und auch ich trage Schleife. Ich mache das eigentlich jedes Jahr. Ich kenne ein paar Leute die HIV-positiv sind und ich muss ehrlich zugeben, ich vergesse das immer wieder. Für mich macht es keinen großen Unterschied.
Ich habe heute morgen ein Video gesehen, wo Eltern auf einem Spielplatz gefragt wurden, ob sie ihre Kinder gemeinsam mit HIV-positiven Kinder spielen lassen würden. Die Antwort war zu 90% ein JA. Das finde ich toll. Denn man fragt nicht jeden, dem man die Hand gibt, ob er HIV-positiv ist.
Meiner Meinung nach sollte man einfach überall „gleich viel aufpassen“. Egal ob positiv oder nicht. Im Erste-Hilfe- Kurs lernt man ja auch, dass man sich einfach immer schützen muss.

Ich habe mir auch selbst die Frage gestellt, ob ich mein Kind mit einem HIV-positiven Kind spielen lassen würde. Ja, natürlich. Ich würde aber darauf achten, dass alle Kinder aufgeklärt werden. Kinder wissen ganz früh, wenn man eine Grippe hat, kann das sein, dass auch die Mama oder der Papa oder die Geschwister krank werden können. Sie wissen auch ganz genau, dass man beim Husten die Hand vor den Mund hällt und sich regelmäßig die Hände wäscht und so weiter. Mir wäre einfach wichtig, dass die Kinder aufgeklärt sind und dass man mit ihnen über alles spricht. Ich habe ein bisschen recherchiert, wie Kinder über HIV aufgeklärt werden könne und habe folgenden Satz gefunden: „Dein Blut ist krank weil die Körperpolizei nicht mehr gut arbeiten kann“ . Toll finde ich das. Ich glaube auch, dass eine „kindliche“ Aufklärung auch vielen Erwachsenen helfen würde. Die versteht man einfach besser manchmal und so etwas ist irgendwie greifbarer.

Und wieder bin ich beim Thema Kommunikation/Sprechen/miteinander reden. Ich glaube, dass es in allen Bereichen des Lebens schwer von Vorteil ist, wenn die Kommunikation stimmt. Wichtig ist halt auch, dass Sender und Empfänger auf der gleichen Frequenz eingestellt sind. Ansonsten wird es schon wieder kompliziert und es treten wieder Missverständnisse auf. Hach, es ist nicht einfach mit dem senden und empfangen.

Ich halte einfach weiterhin meine Augen und vor allem Ohren weit offen was das Thema Kommunikation betrifft. Irgendwann werde ich schon ein großartige Methode finden, damit die Menschen wieder „normal“ miteinander reden können…

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